Im Alterungsprozess verliert die Gesichtshaut an Spannung. Zudem zeichnen sich Umwelteinflüsse wie z.B. UV-Strahlung auf dem Gesicht ab. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken und ein frisches und jugendliches Aussehen zurückzugewinnen, entschließen sich zahlreiche Frauen und Männer zu einem Facelift (zu deutsch: Gesichtsstraffung bzw -hebung).
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QUICKINFO
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Klinikaufenthalt: Etwa 2 Tage (bei partiellem Lifting auch ambulant)
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| Narkose: Bei kompelettem Lifting meist Vollnarkose, bei partiellem Lifting auch örtliche Betäubung |
| Hauptrisiken: Infektionen, Nachblutungen, Nervenverletzungen |
| Nach der Operation: Etwa 5 Wochen kein Sport und keine Sauna |
| Gesellschaftsfähigkeit: Nach etwa 2 bis 3 Wochen |
| Kosten: Etwa zwischen 3.000 EUR und 10.000 EUR |
| Haltbarkeit: Tiefenlifting/SMAS-Lifting etwa 10 bis 15 Jahre, Mini-Lifting bzw. Bio-Lifting etwa 6 Monate |
| Sichtbarkeit des endgültigen Ergebnisses: Bei Tiefenliftign bzw. SMAS-Lifting nach Abklingen des Wundheilungsprozesses der etwa 6 bis 12 Monate anhät. Bei Mini- bzw. Bio-Lifting wesentlich schneller |
Es gibt verschiedene Methoden zur Durchführung eines Facelifts, von denen der Arzt die optimale individuell auswählt. Generell wird bei einem Facelift mehrere Gewebe- und Hautschichten des Gesichtes gelöst und neupositioniert, wobei die wesentlichen Gesichtscharakteristika erhalten bleiben sollen. Es gibt verschiedene Formen des Faceliftings, die im Folgenden vorgestellt werden.
Das Tiefenschichtlifting oder auch Composite Lifting bezeichnet eine Form des Facelifts bei dem alle Schichten bishin zur Knochenhaut miteinbezogen werden. Haut, Gewebe, Muskeln und teilweise sogar Knochen werden im Zuge der Operation umpositioniert. Nach Meinung vieler Experten ist diese Methode sehr riskant, da die Wahrscheinlichkeit der Zerstörung von Nervenbahnen und Muskeln höher ist als bei vergleichbaren Formen des Facelifts. Zudem treten auch öfter Komplikationen ein und die Heilungsdauer ist relativ lang. Dem steht entgegen, dass das Ergebnis in der Regel besser ausfällt als bei anderen Formen des Facelifts.
Eine oft angewandte Methode des Facelifts ist das moderne SMAS-Lifting. SMAS steht als Akronym für "Superficial-Muscular Aponeurotic System" und bezeichnet eine Muskelpartie des Gesichtes. Beim SMAS-Lifting werden Haut, Binde- und Fettgewebe und Muskeln gelöst und an eine andere Position gebracht. Der Schnitt verläuft dabei beginnend oberhalb der Stirn, hinter dem Haaransatz bei den Schläfen entlang bishin zu den Ohren und in die Ohrmuschelfalte.
Das Extended SMAS-Lifting unterscheidet sich insofern vom klassischen SMAS-Lifting, als eine größere Fläche des Gesichtes operiert wird. Bei dieser Forma des Facelifts werden nämlich auch Krähenfüße im Augenbereich und die Nasolabialfalte gestrafft werden.
Das sogenannte Mini-Lifting dient zur Korrektur einzelner Gesichtsbereiche. Es beschränkt sich auf die Straffung der obersten Hautschicht, wobei darunterliegende Schichten nicht in die Operation miteinbezogen werden. Diese Form des Facelifts wird vorwiegend bei jüngeren Patienten zu kleineren Korrekturen eingesetzt.
Beim Bio-Lifting wird wie beim Minilifting nur die oberste Hautschicht operiert. Diese Form des Faceliftings verdankt seinen Namen dem natürlichen Klebstoff Fibrin, den der Chirurg zum Verschließen der Wunden einsetzt, wodurch Einstiche vermieden werden.
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Bei einem Facelift treten die allgemeinen Narkose- und Operationsrisiken auf. Zudem können infolge der Operation Schwellungen, Blutergüsse, Nachblutungen oder Infektionen entstehen. Bei manchen Patienten kommt es zu vorrübergehender Taubheit in Bereichen des Operationsgebietes. Bei nicht fachgerechter Durchführung des Faceliftings können unter anderem auch dauerhafte Spannungen oder Schmerzen im Gesicht entstehen.
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Die Kosten für ein Facelift liegen in etwa im Preisbereich zwischen 3.000 EUR und 8.000 EUR. Dabei hängen die Kosten maßgeblich von der gewählten Form des Facelifts, dem Aufwand und den Preisvorstellungen des behandelnden Arztes ab.
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